Mehr aus einem (Näh)-Blog rausholen

Webseitenwerte

Es gibt Näher, es gibt Blogger und es gibt die nähenden Blogger. Wer einen Blog betreibt, ganz egal zu welchem Thema, der verfolgt ein Ziel damit. Die einen möchten das Genähte präsentieren, die anderen möchten gerne ein Teil einer großen Gemeinschaft sein und wiederum andere möchten mit dem eigenen Blog etwas Geld verdienen. In den letzten 6 Jahren konnten wir beobachten, daß immer mehr Frauen zum Thema Nähen bloggen. Das ist eine tolle Entwicklung. Nähen bringt wieder Freude und verbindet auch. In diesem Beitrag möchten wir euch deshalb Werkzeuge vermitteln, mit denen man den eigenen Blog analysieren, optimieren und gegeben falls verbessern kann.

Carsten Hinrichs – Experte auf diesem Gebiet – hat sich bereit erklärt, sein Know how an euch weiterzugeben. Sollten Fragen zum Artikel aufkommen, kommentiert einfach. Herr Hinrichs wird sich den Fragen annehmen und euch in den Kommentaren antworten.

Und los geht’s…

Analyse von Besuchern, Links und Rankings in den Suchergebnissen

Eine Internetseite oder ein Blog lebt von Besuchern, wenn man keine Besucher auf seiner Seite hat, dann wird es schnell frustran neue Inhalte anzulegen und darüber zu schreiben. Um zu sehen wie sich die Besucherzahlen entwickeln, sollte man ein Statistikprogramm in seinem Blog laufen haben. Hier kann man z.B. auf das kostenlose Google Analytics zurückgreifen. Mit Google Analytics kann man seine Besucherzahlen genau im Blick behalten und nimmt Veränderungen innerhalb kürzester Zeit wahr.

Neben Google Analytics kann man sich auch einen kostenlosen Account in der Google Search Console anlegen. Hier bekommt man zwar nicht so detailliert die Besucherzahlen angezeigt, sieht dafür aber mit welchen Suchbegriffen die eigene Webseite überhaupt gefunden wird. Stellt man hier fest, dass man z.B. zum Term „Kleid selber nähen“ auf Platz 11 steht, kann man seinen Artikel etwas optimieren und rutscht vielleicht auf Seite 1 und damit unter die ersten 10 Suchergebnisse.

https://www.google.com/webmasters/tools/home?hl=de

In der Search Console zeigt Google einem auch die Webseiten an, die zu dem eigenen Blog verlinken. So behält man immer den Überblick und findet neue, eingehende Links im Handumdrehen. Neben der Search Console kann man die Verlinkung seines eigenen Blogs aber auch über andere Tools feststellen, ein kostenloses Tool ist z.B. Seokicks.de. Hier kann man die eigene URL eingeben und Seokicks zeigt einem die ihm bekannten eingehenden Backlinks an. Auf diese Weise sieht man vielleicht Backlinks, die man vorher noch nicht kannte. Auch besteht die Möglichkeit, bei der Konkurrenz zu schauen. Einfach eine beliebige URL bei Seokicks eintragen und abfragen.

https://www.seokicks.de/

Geld verdienen über Partnerprogramme

Eines der größten Wünsche ist es wohl mit dem eigenen Blog auch etwas Geld zu verdienen. Das Geld kann dann wieder in neue Stoffe oder in eine neue Nähmaschine investiert werden. Nicht jeder Blogger verdient mit seinem Blog Geld. Es gibt dabei nicht das Allheilmittel wie es in jedem Fall geht, daher möchte ich verschiedene Möglichkeiten vorstellen.

Vermitteln von Produkten / Partnerprogramme

Wer mit dem Vermitteln von Produkten Geld verdient, nimmt im Regelfall an einem so genannten Partnerprogamm teil. Das Prinzip funktioniert recht einfach. Es gibt einen Online-Shop der Produkte verkauft. Bindet der Blogger einen Link zu dem Shop in seinem Blog ein und geht ein Besucher des Blogs über diesen Link zum Online-Shop und kauft im Anschluss ein Produkt, bekommt der Blogger eine Provision dafür.

Das wohl bekannteste Partnerprogramm ist das Amazon PartnerNet (https://partnernet.amazon.de/). Wer hier angemeldet ist, kann jedes auf Amazon erhältliche Produkt über einen sogenannten Partnerlink bewerben und bekommt bei einer erfolgreichen Vermittlung bis zu 10% Provison ab. Damit man die Produkte sehr einfach und ohne Programmierkenntnisse in seine WordPress-Seite einbinden kann, gibt es z.B. Plugins, die einem die Arbeit abnehmen.

Amazon WordPress Plugin Amazilon

Wer Amazilon einsetzen möchte, der kann den exklusiven Zwischenmass-Rabatt für das Amazon WordPress Plugin von Amazilon.com nutzen. Mit dem Gutscheincode „zwischenmass“ spart ihr bei dem Kauf 10% auf den eigentlichen Preis. Wer sowieso immer wieder mal zu Amazon verlinkt, sollte über die Teilnahme am Partnerprogramm nachdenken. Eine Übersicht der Vergütungen seht ihr hier: https://partnernet.amazon.de/gp/associates/join/compensation.html

Aus dem Stoffbereich kann man sich z.B. bei Stoffe.de über das Partnernetzwerk Affili.net anmelden. Stoffe.de zahlt zwischen 6 bis 10 Prozent für jeden erfolgreich vermittelten Verkauf.

https://www.affili.net/de/home

Auch Dawanda (http://de.dawanda.com/mkt/partnerprogramm ) hat ein Partnerprogramm mit dem ihr Geld verdienen könnt, das Prinzip ist auch hier gleich. Produkte von Dawanda in eurem Blog verlinken und bei einer erfolgreichen Kaufvermittlung bekommt ihr eine Provision.

Macht euren Blog bekannter

Jeder der ein Smartphone hat, hat auch eine E-Mailadresse. Legt euch eine tolle und kreative E-Mail-Signatur an, in der ihr eure Blogadresse erwähnt. So bekommt jeder dem ihr eine E-Mail sendet auch immer eure Seite mitgeteilt. Ihr könnt eure Blog-URL auch in euren WhatsApp-Status schreiben. Passt aber auf, zu viel wirkt oft als Spam. Hier ist ein gesundes Maß wichtig.

Optimiert euren Blog für eure Leser und für Google

Wer Besucher über Suchmaschinen generieren möchte, sollte den eigenen Blog entsprechend optimieren. Einfache und kleine Dinge kann man problemlos selbst angehen und mit kostenlosen Tools analysieren und im Anschluss verbessern.

Wenn ihr einen WordPress-Blog betreibt und diesen auf einem eigenen Webspace hostet, dann könnt ihr diese Plugins zur Optimierung bzw. für die Kontrolle nutzen:

Broken Link Checker

Mit diesem Plugin erkennt dein Blog automatisch Links zu ausgehenden Seiten die es nicht mehr gibt. Spricht ein Link zu einer Seite, die einen 404-Fehler erzeugt und auf der der Besucher keine Informationen mehr findet (z.B. weil der Seitenbetreiber den Beitrag gelöscht hat). Das Plugin meldet euch diese Ergebnisse per E-Mail. Wurde ein solcher Link gefunden, könnt ihr diesen entweder ausbauen oder gegen einen anderen Link austauschen. Wieso sollte man das machen? Eine Seite die mehrfach auf nicht existierende Seiten verlinkt, macht den Eindruck nicht richtig gepflegt zu sein. Ein paar fehlerhafte Links sind dabei nicht schlimm, im Laufe eines Bloglebens können da jedoch einige zusammen kommen. Mit diesem Plugin hat man eine einfache Methode diese Links zu erkennen.

https://wordpress.org/plugins/broken-link-checker/

Table Press

Ein Plugin, mit dem man tolle Tabellen erstellen kann. Immer gut, wenn man verschiedene Dinge übersichtlich miteinander vergleichen möchte. Verschiedene Produkte, Maße, Stoffe, alles übersichtlich in einer Tabelle dargestellt.

https://tablepress.org/

Table of Contents Plus

Lange Artikel verdienen ein Inhaltsverzeichnis. Mit dem kostenlosen Plugin von Table oft Contents Plus werden die einzelnen Überschriften automatisch als Sprungmarke in ein Inhaltsverzeichnis geschrieben.

https://de.wordpress.org/plugins/table-of-contents-plus/

SEO Plugin für den Blog

Schaut nach einem WordPress SEO Plugin. Ein solches Plugin verspricht natürlich keine direkten besseren Rankings, es hilft aber dabei die richtigen Dinge an der richtigen Stelle einzustellen und ist damit eine sehr gute Grundlage für einen SEO optimierten Blog. Schaut euch das WordPress SEO Plugin von WPSeo an, dies könnt ihr 10 Tage kostenlos testen, die einmalige Gebühr lohnt sich. https://wpseo.de/ alternativ gibt es noch das SEO Plugin von Yoast.

Technische Analyse mit Onpage.org Free

Wer wissen möchte ob sein Blog technisch gut aufgestellt ist, kann sich einen kostenlosen Account bei Onpage.org anlegen.

onpage-analyse

Für kleinere Seiten und Blogs gibt es hier einen kostenfreien Account zur Analyse nach aktuellen Standards und Vorgaben für gute Webseiten. Hier werden die wichtigsten SEO Faktoren automatisch geprüft und als Bericht ausgegeben.

http://www.zwischenmass.com/blog/onpagefree

Sistrix Optimizer

Der Sistrix Optimizer ist ein weiteres Tool zum Untersuchen und Analysieren der eigenen Seite. Auch wenn man hier einen Account anlegen muss, kann man diesen 14 Tage lang kostenlos nutzen und lässt ihn im Anschluss einfach auslaufen.

Sichtbarkeitsindex
Sofort erkennen, wenn etwas nicht stimmt – Abstrafung einer Webseite durch Google

Sistrix bietet nebem dem Optimizer noch den Sichtbarkeitsindex an, dieser Wert gibt an, wie die Sichtbarkeit des eigenes Blogs bei Google ist. Hier kann man z.B. auf die kostenfreie Variante unter http://www.sichtbarkeitsindex.de/ zurückgreifen. Notiert man sich diese Werte, kann man sich den Verlauf ansehen.

Positive Entwicklung nach einem Rückgang der Sichtbarkeit
Positive Entwicklung nach einem Rückgang der Sichtbarkeit

Wer seinen Blog genauer im Blick behalten möchte, der kann Sistrix jetzt kostenlos testen: http://www.zwischenmass.com/blog/sistrix-testen

Seite mit Seitwert.de analysieren

Der Dienst Seitwert.de bietet ebenfalls die Möglichkeit seine Seite kostenlos durchzuchecken und grobe Eckpunkte zu analysieren. Seitwert bewertet unterschiedliche Kriterien und bildet daraus eine Gesamtbewertung. Die einzelnen Bewertungskriterien sind dabei aufgeschlüsselt, nach der Bewertung kann man sich einen Plan machen, wie man Punkte verbessert, bei denen man nur wenig Punkte bekommen hat.

https://www.seitwert.de/

Fazit

Wer einen eigenen Blog betreibt, der sollte diesen im Auge behalten. Wer mit seinem Blog Geld verdienen möchte, oder Produktproben von Herstellern erhalten will, der sollte bereit sein dafür etwas zu investieren. Dabei muss es nicht immer Geld sein, je besser der eigene Blog aufgestellt ist und je bekannter er ist umso interessanter ist er für Shops und Hersteller. Da viele Shops und Hersteller von Agenturen betreut werden, sollte der Blog direkt überzeugen. Die Agenturen achten dabei auf Reichweite, Bekanntheit und Erscheinungsbild. Oft ist das Betreiben des eigenen Blogs auf einer eigenen Domain ebenfalls ein Entscheidungskriterium für eine Zu- oder Absage. Wer neu startet, sollte die nötigen 3 Euro für eine Domain und einen Webspace  investieren. Wer investiert und bereit ist etwas zu „riskieren“, wird auch dafür belohnt werden. Möchte man an Partnerprogrammen größerer Netzwerke teilnehmen, ist eine eigene Domain teilweise eine Grundvoraussetzung um überhaupt angenommen zu werden.

Behalte deinen Blog im Auge, kümmere dich um ihn und pflege ihn. Mit den Tools und Hinweisen könnt ihr bereits einiges machen um euch einen Ist-Zustand anzeigen zu lassen. Ein erfolgreicher Blog muss immer etwas besser sein als die anderen, sei besser, werde erfolgreich.

Ihr habt Fragen zu diesem Beitrag? Stellt sie einfach in den Kommentaren.

Quellen:

Ein Gastbeitrag von Carsten Hinrichs (www.hinrichs-medien.de)

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